Die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen

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SICH SELBER HELFEN - SELBST TÄTIG WERDEN !

 


KIBIS, die Kontaktstelle für Information und Beratung im Selbsthilfebereich ist Anlaufpunkt für alle Selbsthilfeaktivitäten in Kiel und Umland.
Wir fördern die Selbsthilfe und machen sie publik. Ganz allgemein setzten wir uns für ein selbst-hilfefreundliches Klima in Kiel ein.

Wir informieren
Interessierte über gesundheit­liche und psychosoziale Selbsthilfegruppen aber auch über professionelle Hilfsmöglichkeiten.

Wir beraten
Menschen, die auf der Suche nach der für sie passenden Gruppe sind.
Einzelne und Gruppen in organisato­rischen und fachlichen Fragen, die mit Selbsthilfe zu tun haben.

Wir vermitteln
den Kontakt zwischen Selbsthilfegrup­pen und Interessierten oder Fachleuten und umgekehrt.

Wir unterstützen
beim Aufbau von Selbsthilfegruppen, sowie bei auftretenden Schwierigkeiten und bei Gruppenkrisen. Gruppen Können für ihre Treffen kostenlos Räume bei KIBIS nutzen. Außerdem unterstützen wir die Selbsthilfegruppen bei der Öffentlichkeitsarbeit

Wir veröffentlichen
zweimal im Jahr das „Selbsthilfe-Info“ mit Informationen zum Thema Selbst­hilfe, Terminen von Gruppentreffen in Kiel und Veranstaltungshinweisen.

Wir vernetzen
die Selbsthilfegruppen untereinander und mit dem professionellen Hilfesystem.

Wir bieten Fortbildung an
für aktive Gruppenmitglieder zur Reflexion der Gruppenarbeit
für Professionelle zum Thema qualifizierte Selbsthilfeunterstützung


Selbsthilfegruppen gibt es für:

- Chronische Erkrankungen, z. B. Krebs, Rheuma

- Psychosoziale Probleme, z. B. Trauer, Ängste, Einsamkeit

- Behinderungen, z. B. körperliche, geistige und psychische Behinderungen

- Sucht, z. B. Alkohol, Eßstörungen

- Menschen in besonderen sozial benachteiligten Situationen
  z. B. Singles, Alleinerziehende, Schwule und Lesben

- Angehörige, z. B. pflegende Angehörige


Was sind Selbsthilfegruppen?

Immer mehr Menschen nutzen die Chance in einer Selbsthilfegruppe Kon­takt und Unterstützung zu gleich oder ähnlich Betroffenen zu bekommen. Dies gilt für gesundheitliche, soziale und seeli­sche Probleme.
Das Wichtig­ste in Selbsthilfegruppen ist das offene Gespräch, wechselseitige Hilfe und Verständnis.
Die TeilnehmerInnen sind gleichberech­tigt; alle tragen die Verant­wortung für das, was in der Gruppe passiert. Mit der Zeit entsteht ein star­kes Gruppen­gefühl und Vertrauen.
Selbsthilfegruppen bieten die Chance, sich gegenseitig Beistand zu leisten und Probleme zu bewältigen, die mit der Krankheit und/oder den Lebensproble­men verbunden sind.
Dies kann den Teil­nehmerInnen die Möglichkeit bieten, sich selbst im Zusammenhang mit der Krank­heit oder der Lebenssituation deutlicher zu sehen und selbstbewußter neue Wege auszuprobieren.

Was machen Selbsthilfekontaktstellen?

Die meisten Selbsthilfegruppen entstehen und entwickeln sich nicht von allein. Sie bedürfen oftmals der Anregung und vielfältigen Unterstützung durch Experten in der Selbsthilfe oder erfahrener Gruppenmitglieder. Diese Aufgaben übernehmen insbesondere die Selbsthilfekontaktstellen. Das Aufgabenprofil der Selbsthilfekontaktstellen umfasst insbesondere folgende Bereiche:


Selbsthilfekontaktstellen sind für diese Beratungs- und Betreuungstätigkeiten besonders kompetent. Sie sind interessen- und verbandsübergreifend tätig und fördern die selbstbestimmte Gruppenarbeit.
Selbsthilfekontaktstellen sind Einrichtungen von Wohlfahrtsverbänden und Kommunen oder existieren in Freier Trägerschaft gemeinnütziger Vereine.
Hilfe und Beratung sind kostenlos und auf Wunsch anonym.